Hintergrundelement
Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv

Ausgabe 4/2016

Verbandsmitteilungen

von NABU und NAJU Brandenburg und dem Ökowerk Berlin e.V.

NABU Brandenburg

Übergabe Schwalbenplakette

Der Vorsitzende des NABU Brandenburg, Friedhelm Schmitz-Jersch, überreichte am 10. September gemeinsam mit dem Potsdamer Ornithologen Manfred Pohl während des Sanddorn-Erntefestes in Petzow (Werder/H.) die  NABU-Schwalbenplakette an Christine Berger, auf deren Betriebsgelände die seltenen Uferschwalben ungestört brüten dürfen.

Einladung zur Landesvertreterversammlung

Am Samstag, den 19. November findet ab 10 Uhr im Potsdamer Haus der Natur die diesjährige NABU-Landesvertreterversammlung statt. Zu Beginn der Veranstaltung wird Dr. Schilde, Staatssekretärin im Umweltministerium, ein Grußwort halten. Im Anschluss daran referiert Herrmann Fischer vom NABU Bundesverband zum Thema „Dezentralität und Diversität als Schlüsselfragen für Ökologie und Naturschutz“. Noch vor der Mittagspause werden verdienstvolle NABU-Aktive geehrt sowie aus der Arbeit der NABU- und NAJU-Landesverbände berichtet.

Neu: AG Wasser im NABU Brandenburg

Im September traf sich die AG Wasser zu ihrer konstituierenden Sitzung. Aktueller Anlass war die Novellierung des Brandenburger Wassergesetzes. Die AG-Teilnehmer erörterten dazu die NABU-Stellungnahme, die dann auch im Brandenburger Landtag vorgetragen wurde. Zukünftig sollen neben dem regelmäßigen Austausch zum Gewässerausbau von Elbe, Oder und Havel und der Überarbeitung der Richtlinie zur ökologischen Gewässerunterhaltung auch eigene Projekte verwirklicht werden. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) wird in der nächsten Sitzung im November zentrales Thema sein. Stellungnahme Wassergesetz: www.NABU-Brandenburg.de

Ein Jahrzehnt Fledermausmuseum

Zehn Jahre Fledermausmuseum und 25 Jahre NABU Märkische Schweiz wurden am 15. Oktober im Julianenhof gefeiert. Ein buntes Programm, sowohl für fachlich Interessierte als auch für Laien, erwartete die Gäste. Das Museum liegt innerhalb eines ehemaligen Gutshofs mit einer bewegten 300jährigen Geschichte – ein Zeugnis märkischer Feldsteinbauweise. Seit nunmehr 18 Jahre wird das Gelände sowie die dazugehörigen Gebäude mit hohem ehrenamtlichen Engagement saniert und damit vor dem sicheren Verfall bewahrt. Mehr: www.fledermausmuseum-julianenhof.de.

NABU informiert auf dem Brandenburg-Tag

Am ersten Septemberwochenende fand in Hoppegarten der 15. Brandenburg-Tag statt. Dank der gelungenen Zusammenarbeit unserer NABU-Gruppen Hoppegarten, Fredersdorf-Vogelsdorf und Neuenhagen war auch der NABU auf dem riesigen Festivalgelände an beiden Tagen des Landesfestes mit einem eigenen Stand vertreten. Unsere ehrenamtlichen NABU-Aktiven hatten die Möglichkeit, viele interessante Gespräche mit Mitgliedern und neugierigen Bürgern führen zu können. Dabei stand die Information zu lokalen Mitmach-Angeboten sowie zu den landesweiten Aktionen „Schwalben Willkommen!“ und “Igel, Fledermaus, Maulwurf Melden!“ im Mittelpunkt.


NAJU Brandenburg

Wir laden herzlich am Samstag, dem 5. November 2016, um 17:30 Uhr ins „Haus der Natur“ nach Potsdam ein!

Wir haben in den zurückliegenden 25 Jahren viel bewegt und erlebt. Auch du hast deinen Teil dazu beigetragen! Für uns ist dies ein guter Anlass dir zu danken, mit dir zu feiern und sich der schönen Zeiten zu erinnern. Doch nicht nur zurück, sondern auch vorwärts wollen wir blicken, denn wir haben noch viel im Sinn!

Freu dich auf alte Bekannte, Musik, Unterhaltung, Leckereien und Überraschungen!
Wenn du uns eine Freude machen willst, dann schick uns doch im Vorfeld bitte einige schöne Bilder aus deiner NAJU-Zeit  und sag allen Bescheid, mit denen du noch Kontakt hast!

Wir bitten um eine Anmeldung bis 15. Oktober 2016 unter E-Mail: lgs@naju-brandenburg.de oder Tel.: 0331 2015575.


Happy Birthday  NAJU!

Wir lieben die Natur und sind ihr auf der Spur
in Ost, Nord, Süd und West und das schon ein viertel Jahrhundert!
Ein Name uns vereint:  die NAJU ist gemeint.
Ab 6 ist man dabei, was hier wohl niemand wundert.
Mit dem NABU Hand in Hand sind wir überall bekannt,
der größte hier im Land: Natur- und Umweltschutzverband.

Was begann mit Vogelzug, ist uns lange nicht genug.
Wollen neue Wege gehen, Zukunft möglich machen.
Umweltsünden überall sind uns nämlich nicht egal,
reden nicht nur sondern tun, auch wenn uns manche belachen.
Als Sprachrohr der Natur sind wir ihr verpflichtet nur
setzten uns gern für sie ein und dabei sind wir nicht allein.

Rudi Rotbein und EF , Flussconnection, Weltentreff
die Entsiegler auf der Spur gegen Betonis Umweltsünden.
NAJUVERSUM, Motitour, Abenteuer Wildtier pur
Wildlive, Camps in Feld und Flur überall kann man uns finden.
Auch die Gartenvogelstunde ist bei uns in aller Munde
Und des Jahresvogel Schrei lockt uns  NAJU’s schnell herbei.


Achtung! Die Deligiertenversammlung der NAJU Brandenburg findet am 04.11.16 um 17.00 Uhr statt!

Naturschutzjugend LV Brandenburg
im Haus der Natur
Lindenstrasse 34
14467 Postdam
E-Mail: lgs@naju-brandenburg.de
Tel.: 0331 2015575


Ökowerk Berlin e.V.

Berliner Amphibienkartierungskampagne

Um die aktuelle Situation der Amphibien für Berlin zu erfassen, hat die Koordinierungsstelle der Stiftung Naturschutz Berlin eine Amphibienkartierungskampagne gestartet, und wir sind auch mit dabei. Seit Februar werden die Amphibien im Bereich des Forstamts Grunewald kartiert. Es werden die verschiedenen dort vorkommenden Arten erfasst und deren Vorkommensschwerpunkte sowie Wanderungsbewegungen bestimmt.

Neue Freiwillige (FÖJ) und Personalwechsel

Am 1. September haben sechs neue Freiwillige ihr FÖJ im Ökowerk begonnen. Bei strahlendem Sonnenschein und dem ersten gemeinsamen Kartoffelessen zeigte sich das Ökowerk von seiner besten Seite. Als wir das Foto gemacht hatten, konnten leider nicht alle anwesend sein, dafür sind zwei unserer drei PraktikantInnen und eine Betreuerin mit auf dem Foto. Von vorne nach hinten: Laura Bösel, Patrick Tewes, Joshua Schulz, Paul Neubert, Jasper Kirsch, Lukas Krohm und Dr. Karin Drong. Auf dem Foto fehlen Pascal Kulinat, Alessia Lindemann und Dshamilja Knobiel. Verabschiedet wurde unser ÖBFDler Kalle und neu begonnen haben Klaus Reeder seit August und Susann Cervinka (beide ÖBFD) seit September.
Wir bedanken uns bei allen FÖJ- und ÖBFDlern des vergangenen Jahrgangs für die tolle Unterstützung. Und wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit unseren neuen Freiwilligen.

Neues Umwelt-Projekt für Jugendliche

Seit der Saison 2016 führt unsere Umweltpädagogin Cathrin Pempelfort im Rahmen des Projekts „Leben im Großstadtdschungel“ (LiG) ein abgestimmtes Programmpaket mit Brennpunktschulen der Klassenstufen 7-10 (Sekundarstufe I) in Kooperation mit der Stiftung am Grunewald durch. Das Projekt fokussiert sich auf die Förderung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher, die in ihrem Alltag meist wenig Kontakt zur Natur haben und daher nur schwer eine Beziehung zu ihr aufbauen können. Die einzelnen Veranstaltungen aus den fünf Modulen Wald, Wasser, Boden, nachhaltiger Konsum und Geocaching können themenabhängig sowohl im Ökowerk als auch in der Schule stattfinden. Bei Interesse können Sie sich gerne unter pempelfort@oekowerk.de oder 030/30000517 erkundigen.

Achtung: Verlängerte Schließzeit

Dieses Mal wird die Schließzeit des Ökowerk vom 19.12.2016 bis 31.1.2017 dauern. Ab dem 1.2.2017 haben wir dann wieder geöffnet, und zwar Dienstag bis Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr. Außerdem Samstag, Sonntag und Feiertag von 11.00 bis 16.00 Uhr, zeitgleich mit dem Bistro. Das Büro ist dann wieder von Dienstag bis Freitag von 10.00 bis 13.00 Uhr geöffnet und Dienstag, Donnerstag und Freitag von 14.00 bis 16.00 Uhr.

Ackern und Rackern für den Naturschutz im Grunewald

Am 10. Oktober gibt es eine Aktion für die biologische Vielfalt in der Sandgrube im Jagen 86 im Grunewald unmittelbar in der Nähe des Ökowerk. Nach Aufgabe der Baustoffgewinnung im Jahr 1984 ist dort ein kleinräumiges Mosaik unterschiedlicher Lebensräume mit artenreichen Lebensgemeinschaften entstanden. Wir sorgten mit der Kraft vieler fleißiger ehrenamtlicher Helfer dafür, dass die ökologisch wertvollen offenen Flächen nicht ganz von aufwachsenden Bäumen geschluckt werden. Ackern und Rackern für den Naturschutz, da wissen wir am Abend, was wir Gutes für die Natur getan

Leserkommentare Kommentar Icon (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreiben Sie hier Ihr Kommentar zu dem Beitrag:

Hinweis:
Ihr Kommentar wird erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet. Alle Felder sind Pflichtfelder.
 

AKTUELLE

Ausgabe 4/2019

Pfeil blue

Lesen Sie hier die aktuelle Ausgabe des Naturmagazins
mehr...