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Liebe Leserinnen und Leser,

seit mehr als 25 Jahren informiert Sie das naturmagazin über die Natur in der Region Berlin/Brandenburg. Mit einem neuen Auftritt im Web und frischem Layout der Printausgabe möchten wir Sie zu weiteren Naturerlebnissen animieren. Neu ist auch die Kommentarfunktion, die Ihnen von nun an bei jedem Beitrag zur Verfügung steht. Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

Ihre naturmagazin-Redaktion


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Ausgabe 4/2014

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

derzeit werden bei den Koalitionsverhandlungen die Grundlinien der künftigen Regierungsarbeit festgelegt. Im Vorfeld der Wahl haben die Umwelt- und Naturschutzverbände den Parteien Wahlprüfsteine zugeleitet. Wir werden natürlich darauf achten, ob die Politik der Parteien den gegebenen Antworten (zu finden unter…) entspricht.

Schon in der Diskussionsveranstaltung vor der Wahl mit den Vertretern der Parteien im Haus der Natur in Potsdam war die Energiepolitik ein Schwerpunktthema. Wir brauchen den mittelfristigen Ausstieg aus der klimaschädlichen und rückwärtsgewandten Braunkohleverstromung. Die neue Landesregierung sollte den Mut haben, die Region auf den allmählichen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung vorzubereiten. Das Ergebnis der Wahl in Schweden könnte diesen Prozess über das im Eigentum des schwedischen Staates befindlichen Unternehmens Vattenfall bestärken.
Dringlich ist in Brandenburg eine Änderung der Agrarpolitik. Für die im nächsten Jahr beginnende Förderperiode der EU hat das Landwirtschaftsministerium die Fördermaßnahmen im Ackerbereich ganz gestrichen, im Grünlandbereich zusammengestrichen. Statt mehr Ökologie in die Landwirtschaft einzubringen, erleben wir einen weiteren Rückgang, mit allen Folgen für die biologische Vielfalt.
Immer mehr Aufmerksamkeit erfordert die Situation im Landeswald. Die Bedeutung des Waldes für die Allgemeinheit und den Naturschutz rückt immer mehr in den Hintergrund, wirtschaftliche Überlegungen dominieren. Jüngst wurde bekannt, dass die Förster per Runderlass aufgefordert wurden, vordringlich Eichenwertholz einzuschlagen, ein gewaltiger Verlust an Biotop- und Erlebnisqualität für unsere Wälder.
Der NABU wird sich auch in der neuen Wahlperiode aktiv in die Landespolitik zugunsten von Natur und Umwelt einbringen. Zur Landesvertreterversammlung haben wir die Vorsitzenden der Landtagsfraktionen eingeladen. Wir suchen das Gespräch, scheuen aber auch nicht die nötige Auseinandersetzung.


Ihr Friedhelm Schmitz-Jersch
Landesvorsitzender NABU Brandenburg

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