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Liebe Leserinnen und Leser,

seit 25 Jahren informiert Sie das naturmagazin über die Natur in der Region Berlin/Brandenburg. Mit einem neuen Auftritt im Web und frischem Layout der Printausgabe möchten wir Sie zu weiteren Naturerlebnissen animieren. Neu ist auch die Kommentarfunktion, die Ihnen von nun an bei jedem Beitrag zur Verfügung steht. Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

Ihre naturmagazin-Redaktion


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Ausgabe 3/2013

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

in Berlin haben ein Volksentscheid 2012 und ein gerade beendetes Volksbegehren gezeigt, wie viel wir Bürger bewegen können, auch dann, wenn es um Fragen von umweltpolitischer Bedeutung geht. Eine breite Mehrheit hat sich, zumindest indirekt, für eine (Re-)Kommunalisierung der Wasserversorgung ausgesprochen. Und jüngst haben 227.000 BerlinerInnen per Unterschrift erklärt, dass sie die Energieversorgung in Bürgerhand haben wollen. Entschieden wird darüber, hoffentlich, am 22. September. Und zumindest beim letztgenannten Volksbegehren ging es darum, mit Vattenfall einem Unternehmen die rote Karte zu zeigen, das ohne Rücksicht auf den angeheizten Klimawandel die Lausitz weiter mit ihren Kohlegruben verwüstet. Vielleicht ermutigen die Signale aus Berlin auch die Bürger Brandenburgs, die fortgesetzte Braunkohleförderung durch ihren Einspruch zügig auslaufen zu lassen.

Für unser gemeinsames Anliegen des Umwelt- und Naturschutzes können wir aus diesen Erfahrungen lernen. Nicht jammern, sondern sich praktisch engagieren. Die anstehenden Bundestagswahlen bieten dazu allerbeste Voraussetzungen. Um gleich klar zu stellen: Hier wird keine Wahlwerbung betrieben. Wer was und wie wählt, sollen das gefälligst selbst entscheiden. Hauptsache, er oder sie geht wählen. Die so gern betriebene Spiel der Politikerschelte, „dass sich, egal mit wem, ohnehin nichts ändere“, ist eine zu billige Ausrede. Die Ärmel hochkrempeln, sich einmischen ist gefragt. Gerade ein Wahljahr eröffnet glänzende Chancen, unsere Anliegen als Umwelt- und Naturfreaks in die Öffentlichkeit, zur Debatte zu bringen. Jede/n, die oder der sich als zu wählender Volksvertreter bewirbt, können und sollten wir bei jeder sich bietenden Gelegenheit ansprechen, die Kandidaten in ruhige, nicht rechthaberische Diskussionen verwickeln, zum Nachdenken ermuntern vielleicht zum Umlernen anstoßen. Anliegen dazu haben wir wahrlich zur Genüge.


Hartwig Berger

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