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Liebe Leserinnen und Leser,

seit 25 Jahren informiert Sie das naturmagazin über die Natur in der Region Berlin/Brandenburg. Mit einem neuen Auftritt im Web und frischem Layout der Printausgabe möchten wir Sie zu weiteren Naturerlebnissen animieren. Neu ist auch die Kommentarfunktion, die Ihnen von nun an bei jedem Beitrag zur Verfügung steht. Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

Ihre naturmagazin-Redaktion

 


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Ausgabe 3/2012

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

vor wenigen Wochen trafen sich die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro zur Konferenz über Umwelt und Entwicklung. 20 Jahre nach dem historischen Treffen von 1992 wollte man am gleichen Ort erneut über die Zukunft der Welt beraten. Die Ergebnisse des dreitätigen Treffens blieben allerdings weit hinter den Forderungen – nicht nur der Umweltverbände – zurück. Wegen des Fehlens klarer Zielvereinbarungen war im Anschluss gar von einem Scheitern die Rede.


Nun wären blumige Absichtserklärungen anstelle konkreter Verpflichtungen nicht weiter tragisch, ginge nicht immer wieder wertvolle Zeit verloren – Zeit, die für vieles längst nicht mehr zur Verfügung steht. Allem voran der Klimaschutz. Für das Einhalten der von vielen Experten als gerade noch tolerabel angesehenen 2-Grad-Erwärmung hieß es schon im Vorfeld der Weltklimakonferenz von 2009, dass sofortiges Handeln unabdingbar sei. Und für den Artenschutz. Schätzungen gehen inzwischen von weltweit bis zu 150 aussterbenden Arten aus – täglich! Dabei wird nur von den wenigsten von ihnen überhaupt Notiz genommen, wie etwa vom kürzlichen Tod von "Lonesome George", dem weltbekannten letzten Vertreter einer Unterart der Galápagos-Riesenschildkröte. Die meisten verschwinden unbemerkt.
Vom Unvermögen, sich international auf verbindliche Umweltstandards zu einigen, sind Ländergrenzen überschreitende Arten besonders betroffen. Gehen die im Brutgebiet benötigten Lebensräume durch intensive Landnutzung verloren, können die Verhältnisse im Überwinterungsgebiet noch so paradiesisch sein – so diese überhaupt noch zu erreichen sind.
In der aktuellen Ausgabe des Naturmagazins haben wir uns daher speziell den Anliegen und Besonderheiten wandernder Arten gewidmet. Wie kaum andere verdeutlichen sie die Auswirkungen lokalen Handelns im globalen Netz.
Um Vernetzung geht es bei uns auch an anderer Stelle. Nach dem vollzogenen Relaunch der gedruckten Ausgabe erwartet sie das Naturmagazin von nun an auch unter www.naturmagazin.info im frischen Design: mit den wichtigsten Beiträgen der aktuellen Ausgabe, einer Vielzahl von Veranstaltungsterminen und vor allem mit der neu eingeführten Kommentarfunktion zu jedem Beitrag – damit auch wir wissen, welche Wirkung unser Tun bei Ihnen hat.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr

Christof Ehrentraut

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