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Ausgabe 2/2017

Lilian jetzt in Sandrasien

Fortsetzungsgeschichte des preisgekrönten Kinderbüchleins

Eine Unbekannte ist Lilian schon lange nicht mehr. Ihre Reise ins Land der Moore haben viele Kinder über Brandenburgs Grenzen hinaus in den vergangenen zwei Jahren verfolgt – beim Lesen des Kinderbüchleins „Lilian und Fräulein Azuré im Land der Moore“ oder über den Animationsfilm „Lilly im Land der Moore“. So manch kleiner Moorforscher wurde darüber geboren.

Ihre Neugier und Unerschrockenheit zeigt Lilian nun in einem weiteren Abenteuer. Während eines Zelturlaubs mit ihren Freunden landet das Mädchen in Sandrasien – der Welt der Dünen und Trockenrasen. Dort lernt sie Filli Walker kennen, einen Käfer, dessen Leibspeise Kiefernnadeln sind. Gemeinsam begeben sie sich auf eine aufregende Reise durch das Land des Sandes, bei der Lilian auch all die anderen Bewohner Sandrasiens kennenlernt – beispielsweise Tarantony, die wilde Sand-Tarantel. Von ihnen erfährt Lilian, dass Sandrasien akut bedroht ist und droht, immer kleiner zu werden. Dass es nicht so kommen muss und wie sich das verhindern ließe lernt Lilian aber auch – wenn auch erst nach einem kleinen Unfall…
Zu lesen ist die wunderschön illustrierte Geschichte im Büchlein „Lilian und Filli Walker in Sandrasien“, das die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg im Rahmen ihres EU-LIFE-Projektes „Sandrasen im Dahme-Seengebiet“ veröffentlicht hat.
Projektleiter Holger Rößling sagt über die Fortführung der Kindergeschichten: „Wir möchten zeigen, dass die märkischen Sandlandschaften genauso interessant sind wie die oftmals besser bekannten Wälder, Moore und Seen. Denn auch im und auf dem Sand gibt es spannendes Leben zu entdecken und so manches Abenteuer zu bestehen.“
Für die Entwicklung und Gestaltung der Geschichte konnte die Stiftung erneut mit Ivonne Drößler und Liane Heinze zusammenarbeiten, die Lilian bereits auf ihre Abenteuerreise durchs Moor geschickt haben.
Das neue Kinderbüchlein richtet sich an junge Lese-Ratten im Grundschulalter. Lehrer, Betreuer und Eltern können das Heft gemeinsam mit den Kindern zum Beispiel als Vorbereitung auf eine Exkursion in die brandenburgischen Sandlandschaften lesen. Einige Mitmach-Seiten am Ende des Heftes motivieren die Kinder, sich genauer mit den Inhalten der Geschichte auseinander zu setzen und ihr Sandwissen durch Rätsel, Anleitungen und Ausflüge zu vertiefen.
Das neue Sandrasen-Kinderheft ist kostenlos zu beziehen. Auch das Moorheft, ein Moor-Mitmachheft und die Moor-DVD sind weiterhin bei der Stiftung erhältlich. Bestellungen können an folgende Adresse gerichtet werden:
 
NaturSchutzFonds Brandenburg
Heinrich-Mann-Allee 18/19
14473 Potsdam

oder per Email: lilly@naturschutzfonds.de bzw. sandrasen@naturschutzfonds.de


Anja Wünsch
Mitarbeiterin im EU-LIFE-Projekt Sandrasen

Politur für die märkische Streusandbüchse

Bis 2019 kümmert sich die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg um Trockenlebensräume in dem vom Flughafenausbau betroffenen Landkreis Dahme-Spreewald sowie im Nachbarlandkreis Oder-Spree. Mit ihrem EU-LIFE-Projekt „Sandrasen Dahme-Seengebiet“ erhält die Stiftung für Brandenburg und die Region typische Trockenrasen, Dünen und Heiden und macht diese besonderen Lebensräume in der Öffentlichkeit bekannt.
Bei der Umsetzung des Projekts setzt die Stiftung auf Kooperation mit der Region. Nicht nur die beiden Landkreise und Kommunen, sondern auch Land- und Forstwirtschaftsbetriebe, die Naturparkverwaltung Dahme-Heideseen und die regionalen Naturschutzverbände unterstützen das Projekt.
Mit ihrem Projektantrag konnte die Stiftung gut 1,8 Millionen Euro zusätzlich für den Naturschutz in Brandenburg bei der EU in Brüssel akquirieren. Rund 600.000 Euro steuert die Stiftung aus Ersatzzahlungen der Eingriffsregelung bei.
Durch die Kombination von Ersatzzahlungen und EU-Mitteln entsteht echter Mehrwert in der Region. Naturschätze in europäischen Schutzgebieten werden erhalten, touristische Angebote in den Schutzgebieten verbessert und Landwirtschaftsbetriebe bei der Bewirtschaftung von Naturschutzflächen unterstützt. Die Unternehmen aus der Region profitieren dabei auch von den zahlreichen Bau- und Dienstleistungsaufträgen, die das Projekt vergibt. Sie haben einen Wert von ca. einer Million Euro.

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